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Kieferngelenkbehandlung (CMD)
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Rückenschule
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Wirbelsäulentherapie nach Dorn
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Triggerpunktbehandlung
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Skoliosebehandlung nach Schroth
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Manuelle Therapie
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Krankengymnastik
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Rückenschule ist eine präventive Maßnahme, um Rückenprobleme vorzubeugen. Hinter dem Prinzip
Rückenschule steht ein ganzheitliches Konzept, welches nicht nur körperliche Aktivitäten, sondern auch
psychische Faktoren und Alltagsfragen mit einbezieht. Es geht bei der Rückenschule darum, die
Wahrnehmung für den eigenen Körper zu verbessern und so seine Haltung und Bewegung besser
kontrollieren und korrigieren zu können. Eine Rückenschule kann sowohl zur Prävention als auch bei
bereits bestehenden Rückenproblemen durchgeführt werden. Dies ist in unserer Zeit umso wichtiger, da
die Menschen heute überwiegend sitzen und somit dem Körper die erforderliche Bewegung fehlt.
Wirbelsäulengymnastik
Hier wird in erster Linie durch spezielle Übungen die Muskulatur gekräftigt und gedehnt, um eine
Entlastung der Wirbelsäule zu erreichen. Durch die individuelle Korrektur einzelner Haltungsschwächen
und Sensibilisierungsübungen wird das Bewusstsein für den eigenen Körper nachhaltig verbessert. Einige
Entspannungsübungen sorgen für die nötigen Ruhephasen.
Ziele einer Wirbelsäulengymnastik :
- Kräftigung der Rückenmuskeln Dehnung der Rückenmuskeln
- Haltungsverbesserung
- Körperbewusstseinschulung
- Entspannungsübungen
Wann ist eine Wirbelsäulengymnastik sinnvoll?
Bei bereits aufgetretenen Rückenproblemen oder auch zur Prophylaxe, wenn Alltagsbewegungen stark
einseitig oder belastend sind.
Bei muskulären Spannungsstörungen und degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule.
Bei allen Schmerzen und Funktionseinschränkungen bei denen Muskeln
beteiligt sind und sich entsprechende schmerzhafte Stellen (Triggerpunkte) im
Bereich des Muskelbauches, des Muskelursprungs oder des Muskelansatzes
an der Knochenhaut ausbilden. In der Regel gehen diese schmerzhaften
Muskelpunkte mit einer Bewegungseinschränkung einher. Häufig können
durch die erhöhte Muskelanspannung Gelenke und Nerven gereizt werden.
Triggerpunkte ( Schmerzpunkte ) lassen sich von der Hautoberfläche aus als
kleine druckempfindliche Stellen tasten. Latente Triggerpunkte verursachen
häufig schmerzlose Bewegungseinschränkungen. Aktive Triggerpunkte
verursachen oft quälende, manchmal mit körperlichen Einschränkungen
verbundene Schmerzsymptomatiken.
Triggerpunkte werden mit anhaltendem Druck behandelt, bis der Schmerz
nachlässt. Es handelt sich dabei oft um einen lösenden und "wohlwehenden"
Schmerz. Die Triggerpunktbehandlung ist eine sehr effektive Methode, auch
hartnäckige Muskelverspannungen zu behandeln. Die Methode ist wunderbar
für Menschen geeignet, denen die Massagen nicht kräftig genug sind. Sie
lässt sich sehr gut mit der klassischen Massage kombinieren.
Mittels den Fingern bzw. eines Plastikstempels werden Wirbelfehlstellungen,
Blockierungen, Verschiebungen korrigiert.
Eine äußerst sanfte Wirbelsäulenmethode!
Schmerzen, Irritationen sind sehr häufig verursacht durch eine Irritation der aus
dem Rückenmark ausstrahlenden Nerven infolge von Verschiebungen,
Fehlstellungen oder Blockierungen einzelner oder mehrerer Wirbel. In solchen
Fällen ist die DORN Therapie angebracht-die sensible und geübte Hand des
Therapeuten fühlt die Fehlstellung der Wirbel und korrigiert sie.
Kiefergelenkbehandlung CMD
Cranio Mandibuläre Dysfunktion bezeichnet die Auswirkung der Fehlstellung zwischen Schädel
(Cranium) und Unterkiefer (Mandibula). Da die Muskel des Kausystems über Muskelketten mit
der Wirbelsäulenmuskulatur in Verbindung stehen, können diese CMD Dysbalancen über
Nacken und Schulterschmerzen bis hin zu einem muskulären Beckenschiefstand führen. Um
dieses Krankheitsbild behandeln zu können bedarf es entsprechender ärztlicher und
therapeutischer Behandlung.
Mit Hilfe Manualtherapeutischer Techniken versuchen wir zu erkennen ob eine
Kiefergelenksfehlfunktionen vorliegt. Dies können stark schmerzhaft verspannte Kaumuskeln,
Knackphänomene, eine eingeschränkte Mundöffnung, eine auffällige Bewegungsbahn bei der
Mundöffnung und vieles mehr sein. Wir achten auch auf Veränderungen an der Zahnsubstanz,
welche auf eine Funktionsstörung des Kauapparates hinweisen.
Dreidimensionale Skoliose- Therapie nach Katharina Schroth
Mit Hilfe der Skoliosetherapie nach Schroth werden die Krümmungsprogredienz sowie
skoliosebedingte Schmerzustände und bei schweren Skoliosen häufig auftretende
Lungenfunktionseinschränkungen positiv beeinflusst. Der Patient übt in bestimmten
asymetrischen Ausgangsstellungen, die gezielt nach den individuellen Krümmungsverhältnissen
ausgesucht werden. Unter Spiegelkontrolle lernt er, sein eigenes Skoliosemuster optimal
auszukorrigieren. Anschließend führt er die sogenannte Dreh-Winkel-Atmung in Kombination
mit gezielter Muskelspannung durch. Um die Korrekturlagerung auch in der Entspannungsphase
zu gewährleisten, nutzt der Patient eine auf seine individuellen Korrekturerfordernisse
ausgerichtete Unterpolsterung. Die Atmungsorthopädie nach dem Schroth-System kann der
Patient eigenständig zu hause ausführen; sie bietet ihm ein Konzept einer sehr individuellen,
skoliosespezifischen Rückenschule.
Manuelle Therapie
Manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Krankengymnastik. Sie beschäftigt sich mit
somatischen Dysfunktionen, also Störungen des Bewegungsapparates. Solche Störungen können
sich als Schmerz oder Funktionsstörung eines oder mehrerer Gelenke äußern.
Die Manuelle Therapie bedient sich spezieller diagnostischer und therapeutischer Verfahren,
welche der Lokalisierung und Behandlung von reversiblen (umkehrbaren) Funktionsstörungen
am Bewegungsapparat dienen. Hierbei kommen spezielle Handgriffstechniken zum Einsatz. Die
Handgriffe werden zur Schmerzlinderung und zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen
eingesetzt, wenn diese durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem
Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen
Mobilisationstechnik, welche der Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund des
behandelnden Arztes, die Richtung der Bewegungseinschränkung sowie die Form des Gelenks.
Alle Techniken kommen bei Funktionsstörungen von Gelenken der Extremitäten und der
Wirbelsäule zum Einsatz.
Krankengymnastik / Physiotherapie ist ein natürliches Heilverfahren, das die passive und aktive
Bewegung des Menschen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen nutzt.
Auf der Grundlage der ärztlichen Diagnose werden Therapieziele zur Erhaltung,
Wiederherstellung und Verbesserung von Funktionen und Leistungsfähigkeit des Organismus
angestrebt.
Therapieziele können: Schmerzlinderung, Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung oder
Erhaltung und Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Ausdauer sein.
Ein Therapieplan bestimmt die therapeutischen Maßnahmen.
Zur Behandlung stehen dem Physiotherapeuten verschiedene Behandlungstechniken zur
Verfügung, die er entsprechend den Ergebnissen seiner Befundaufnahme einsetzt.
Dazu gehören neben Grundtechniken der Physiotherapie auch spezielle Verfahren, wie z.B.
Manuelle Therapie, Bobath Behandlung, PNF, Skoliosebehandlung nach Schroth, die der
Therapeut durch gezielte Weiterbildung erlernt.